Spanien
- Castilla La Mancha oder: Auf den Spuren von Don Quijote -
(16.05.–04.06.1999)

Unsere Spanientour 1999 war gleichzeitig unsere Hochzeitsreise, nachdem das ursprüngliche Ziel – Galapágos – aus verschiedenen Gründen ausfallen musste.
Am Sonntag, 16. Mai, starteten wir aus Karlsruhe gen Südwesten über Freiburg nach Frankreich. Das Wetter: Sonne und 15 - 19° C. Bis zum (geplanten) Ziel Altkastilien-León hatten wir ca. 1.800 km zurückzulegen. Bei Mâcon hatten wir eine Panne, die uns zwei Tage wertvolle Zeit raubte. Wir saßen vor der Peugeot-Werkstatt in Tournus, ca. 25 km nördlich von Mâcon fest. Das Ersatzteil musste aus Lyon geholt werden. Trotz schlechten Wetters ließen wir uns die Zeit nicht lang werden, sondern erkundeten innerhalb der zwei Tage Zwangspause die französische Kleinstadt. Erst gegen 17.45 Uhr am Dienstag konnten wir unsere Reise fortsetzen.
Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für Westspanien beschlossen wir, statt Altkastilien Neukastilien zu besuchen.
Wir haben sehr viele schöne Gegenden und Landschaften gesehen und wandelten ein wenig auf den Spuren von Don Quijote. Hier ein kurzer Auszug aus dem Reisebericht:

Sehr häufig sieht man in Zentralspanien Schilder mit der Aufschrift "coto privado de caza" (Privates Jagdgebiet), ob in Wäldern, auf Wiesen, Äckern oder Ödland. Damit waren riesige Gebiete eingezäunt, die sogenannten Fincas, die Grundstücke der reichen Großgrundbesitzer. Manchmal haben wir uns gefragt, was die Spanier wohl jagen, wo doch Hirsch, Reh und anderes Wild ausgewandert sind. Später erfuhren wir es: Rebhühner, Blauelstern und Kaninchen; vielleicht auch noch Wühlmäuse? Sogar ein Eukalyptuswald, in dem es wegen des giftigen Falllaubes keinerlei Unterholz gibt, war als Jagdgebiet ausgeschildert.

Wir haben mehrere Naturschutzgebiete kennengelernt. Hier muss man auch unterscheiden zwischen "Naturpark" (eher Freizeitpark mit viel Lärm und Tumult), "reserva nacional" (Naturgebiet, wo Jagen erlaubt ist) und Naturschutzgebieten (wirkliche Schutzgebiete, wo die Natur noch im Vordergrund steht). Es gibt nur noch wenige davon. In Spanien wird viel Natur zerstört, um Touristen anzulocken oder zu jagen und vor allem um die schönen kleinen Gebirgsstraßen zu Rennstrecken auszubauen. Das Geld dafür kommt von der EU. Dann hat man nicht mehr die Möglichkeit, an den Rand zu fahren und die Natur zu genießen; man wird regelrecht zum Weiterfahren gezwungen durch fehlende Halteboxen oder zu hohen Belag. Wir haben das sehr bedauert.

Das 20 km2 große Naturschutzgebiet La Ciudad Encantada, die "Verzauberte Stadt", auf 1.400 m Höhe gelegen, ist wunderschön. 3 Stunden lang spazierten wir durch eine Natur, wo durch jahrtausendelange Einwirkung von Wind, Regen und Schnee phantastischste Formen entstanden sind, die vom Volksmund mit entsprechenden Namen versehen wurden, z. B. los barcos (Schiffe), el perro (Hund), la foca (Seehund) und el tormo (Turm).

Die Stadt Cuenca, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, besitzt eine imposante Altstadt mit den berühmten "Casas Colgadas", den bis zu zehn Stockwerke hohen Häusern, die über dem schroffen Abgrund der Hoz del Huécar 'hängen'. Von der gusseisernen Konstruktion des Puente San Pablo, der hängenden Brücke, hat man einen tollen Panoramablick über weite Teile der Stadt. Wir sahen uns die Kathedrale und die Altstadt an, die am Autoverkehr in den engen Straßen bald erstickt.

An einem Tag beabsichtigten wir den National-(Freizeit-)park Lagunas de Ruidera besuchen. Um abzukürzen, wollten wir Feldwege nutzen. Aber in dem von Jeep- und Traktorpfaden durchpflügten Landstrich Campo de Montiel sind wir einen riesigen Bogen nach Süden anstatt nach Nordwesten gefahren. Der Wege waren es zuviele und es gab keine Wegweiser. Wir erlebten eine herrliche Flora und Fauna, verbrachten viel Zeit auf der Suche nach Pflanzen, Heuschrecken und Vögeln wie Blauelstern oder Wiedehopfen... An einer Finca fragten wir, wo wir eigentlich wären. Ohne zu grüßen wurde uns zuerst gesagt: "Hier ist privat!" (hier hast du nichts zu suchen...) und dann erklärte uns die mit Goldschmuck überbehängte Dame in sehr schlechtem Englisch den Weg. Das waren also die Reichen, die Besitzer der riesigen, manchmal mehrere hundert Hektar großen Fincas, an denen die schon beschriebenen Schilder "Jagdgebiet" hängen. Der Kontrast im Verhalten zwischen den meistens sehr freundlichen „Normalbürgern“ und diesen arroganten Schnöseln könnte kaum größer sein!!
Beim zweiten Versuch über die Felder achteten wir darauf, die Sonne immer im Rücken zu haben. Und so fanden wir den Weg über die Finca El Guijoso zur Finca Sabinares, um in den Nationalpark zu kommen. Als wir es geschafft hatten, der nächste Reinfall: Die im spanischen Atlas eingezeichnete Straße durch den Nationalpark existierte nicht mehr; es gab nur noch ausgewaschene Jeepwege und Trampelpfade (zum Jagen ?!). Irgendwann gaben wir entnervt auf und nahmen den offiziellen Weg (ein riesiger Umweg) in den Park. Die Lagunen sind Feuchtgebiete, wo manche Flüsse aufgrund der Trockenheit bzw. weil sie zur Feldbewässerung genutzt werden, nur noch Rinnsale sind. Eine Lagune hatte noch viel Wasser - das nutzten wir zu einem kurzen Bad, um uns den Staub und Dreck des Tages abzuwaschen. Das Wasser war relativ warm.

Wir fuhren nun auf den "Spuren Don Quijotes" mehrere Stationen aus dem Roman von Cervantes ab. Die Königsstadt und Provinzhauptstadt Ciudad Real sah gar nicht so königlich aus, überall Dreck und Gestank. So wurden z. B. aus dem Brunnen auf dem Marktplatz mit einem Kescher leere Flaschen, Plastikbecher und ein Haufen Papier gefischt: der Müll vom vorangegangenen Feiertag.

Der Nationalpark "Las Tablas de Daimiel" war unser nächstes größeres Ziel. Wir nahmen uns 2 ½ Stunden Zeit für den 2 km langen Rundweg. Schließlich zeigte das Thermometer zwischenzeitlich 40 °C und ich hatte mit meiner Sonnenallergie zu tun. Es gibt noch einen kurzen Weg über 800 m sowie einen langen über 3 km (jeweils hin und zurück). Uns hätte zwar der komplette Nationalpark interessiert, jedoch war es einfach zu heiß, zumal es auch Siestazeit war und jeder normale Spanier um diese Zeit innerhalb der kühlen vier Wände seines Hauses zubringt...
Der Nationalpark von Daimiel war noch ein richtiger Nationalpark: Die Mancha weist einen immensen unterirdischen Wasservorrat auf, der eine Fläche von über 5.500 km2 bedeckt. Bis Ende der 70er Jahre lief dieses unterirdische Wasserbassin regelmäßig an einigen tiefergelegenen Punkten der Erdoberfläche über und überschwemmte das Land. Lokale Namen für dieses Phänomen sind "Ojos" (Augen) oder "Tablas" (Tafeln, Flächen). Der Fluß Cigüela, dessen leicht salzhaltiges Wasser im Sommer versiegt, überschwemmt im Winter das Gebiet. Die einzige Baumart hier ist die Tamariske (Tamarix gallica), die teilweise kleine Wäldchen mit urigen Bäumen bildet. Schilfrohr, Rohrkolben und Schneide bilden große Bestände in den Flachwasserzonen. In den Tablas leben u. a. Karpfen, Barben und Gambusien; Seefrosch, Laubfrosch, Erdkröte und Rippenmolch; Sumpfschildkröte, Ringel- und Vipernnatter sowie Perleidechse. Wir konnten viele Tiere beobachten. Mittels "Observatorien", kleinen Holzverschlägen, die zum Weg hin offen, zum Wasser oder zu dem entsprechenden Gebiet hin bis auf einen schmalen Schlitz geschlossen sind, konnten wir zahlreiche Wasservögel, die hier nisten, wie Kolbenente, Purpurreiher (Ardea purpurea), Hauben- und Zwergtaucher in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten, und die Tiere fühlten sich nicht gestört. Lustig war ein Wiedehopf. Den ansonsten so scheuen Vogel entdeckte ich hinter einem Baum. Vorsichtig machte ich Bertram, der die Videokamera trug, auf ihn aufmerksam. Der kleine bunte Vogel lief ca. 5 m vor uns über den Weg und ließ sich beim Picken auch durchs Filmen nicht stören. Wir verfolgten ihn etwa 5 Minuten, dann gingen wir weiter; der kleine Wiedehopf pickte immer noch in aller Seelenruhe.
Als wir den Rundweg fast beendet hatten, wurde es laut: die Siesta war zu Ende und eine spanische Reisegruppe kam in den Park, die sich lautstark bemerkbar machte. Und am Parkplatz des Nationalparks saßen sie und sangen "La Cucaracha" und ähnliche Lieder.

Unsere Reise führte uns nun in die Heimat des "Ritters mit der traurigen Gestalt" auf. Zuerst machten wir einen Abstecher zu den Mühlen (molinos) bei Alcázar de San Juan. Dann nach Campo de Criptana, dem Ort, der Austragungsort des legendären Kampfes Don Quijotes gegen die Windmühlen gewesen sein will. Windmühlen gibt es auch tatsächlich, fein herausgeputzt oberhalb des Dorfes. Hier oben wehte ein orkanartiger, aber warmer Wind, der viel Sand aus der Sahara mitbrachte. Die Windmühlen waren erst zum Teil restauriert. In einer konnten wir die Mahleinrichtung, die durch das riesige vierflügelige Windrad angetrieben wird, besichtigen. Dann El Toboso, bekannt geworden als Heimat von Dulcinea, wo es sogar ein "Geburtshaus", heute Dulcinea-Museum, gab. Sämtliche Straßennamen des Ortes beziehen sich auf den Roman von Cervantes. Gegenüber der spätgotischen Pfarrkirche findet sich eines von vielen Quijote-Denkmälern der Gegend. Es zeigt Don Quijote, wie er seine Dulcinea anbetet. "Venta de Don Quijote", ein traditionelles Gasthaus an der Nationalstraße reklamiert wie der Ort Puerto Lápice den ritterschlagenden Wirt aus dem Roman für sich.
In Konkurrenz zu Campo de Criptana stehen die Windmühlen von Mota del Cuervo. In einer Mühle war ein Mühlenmuseum untergebracht, wo Bauern- und Müllerwerkzeuge ausgestellt wurden.

Hier bekamen wir ein Problem: der Campingplatz, auf dem wir übernachten und duschen wollten, existierte nicht mehr. Also stellten wir, bevor es dunkel wurde, das Auto am Rande eines Feldweges ab und halfen uns selbst: Zuerst wurde das Wasser auf dem Herd erhitzt, in die Gießkanne gefüllt und diese dann wie eine Brause beim Haare waschen genutzt. Anschließend erfolgte eine Grundreinigung nach einem Tag orkanartigen Sturmes und mehreren Sandduschen. Das Wasser sah nachher auch entsprechend aus.

Durch die Montes de Toledo, eine herrliche Berglandschaft, kamen wir nach einigen weiteren Stationen nach Toledo, der ehemaligen Hauptstadt von Spanien. Sie erhebt sich auf einem gewaltigen Granitfelsen, um den sich der Fluss Tajo in einem kühnem Bogen windet. Hier war schon alles für das bevorstehende Fronleichnamsfest am Wochenende mit frischen Blumen geschmückt und das Fronleichnamstuch aufgehängt. In Toledo lebte und arbeitete der Maler El Greco (Domenikos Theotokopulos), der von der Insel Kreta stammt und Schüler Tizians war. In dem kleinen Museum befindet sich eine Sammlung von Fotografien, die das reiche Schaffen El Grecos zeigen. Zum wichtigsten Besitz des Museums zählt El Grecos "Apostelfolge". Einige Werke sind nicht vollendet, so dass man aus ihnen die Arbeitsweise des Malers ersehen kann. Zwischen den Besichtigungen sahen wir viele schöne, aber auch hässliche Ecken der Stadt. Es sah schon komisch aus, wenn sich die Passanten fast in die Häuser hineindrückten, nur damit die Autos an ihnen vorbeikamen. Wir verließen Toledo später auf der Carretera de Circunvalación, einer 3,5 km langen Ringstraße um Toledo am südlichen Flußufer. Von hier aus hatten wir einen herrlichen Blick auf die alte Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten.

Auf dem Weg nach Madrid machten wir einen Abstecher nach Aranjuez, der Sommerresidenz der spanischen Könige. Viele Architekten schufen eine riesige Parkanlage am Rio Tajo, in der heute normale Sterbliche lustwandeln, so wie wir. Hier besuchten wir nur einen Teil der riesigen Parkanlage. Über 160 ha Gartenlandschaft wurden im Jahr 1763 auf Geheiß des damaligen Prinzen Karl IV. angelegt. Das Parterre ist eine der schönsten spanischen Parkanlagen. Der Herkulesbrunnen gibt der harmonischen Anlage aus Blumenbeeten und Bäumen (Zedern, Magnolien) eine mythologische Note. Nördlich des Königspalastes liegt der geometrische Inselgarten Jardín de la Isla. Er ist eine von einer hohen Mauer umgebene Parkanlage auf einer Insel im Tajo und wurde von Isabella II. und Philipp II. angelegt und im 17. Jh. durch Sebastián Herrera gestaltet. Nur einige Brücken verbinden das kleine Eiland mit dem südlichen Flußufer, der Kanal soll einst Wassermühlen angetrieben haben. Der Garten zeichnet sich durch seinen großen Reichtum an Fontänen und Statuen aus. Am Eingang fanden wir den schönen Marmorbrunnen Herkules und Narziss, danach die Apollofontäne in einem Lindenrondell; am Ende der Allee die Brunnen Bacchus und Neptun.
Am späten Nachmittag suchten wir den Campingplatz in Aranjuez auf und erlebten nach zwei Wochen Trockenheit einen fast wolkenbruchartigen Gewitterguss. Selbst am nächsten Morgen regnete es noch. Und es sah nach Dauerregen aus.

Als letzte Station unserer Reise stand Madrid auf dem Programm. Wir fuhren mit der S-Bahn, der sogenannten Cercanía, in die Hauptstadt, um Parkplatznöten und Autodieben aus dem Weg zu gehen.
In Madrid, regnete es (vorerst) nicht mehr. Dafür wurden wir sofort vom Großstadtlärm begrüßt. Nach zwei Wochen Ruhe empfanden wir diesen noch viel lauter als er vielleicht ist. Wir hielten uns drei Stunden im Prado auf und haben fast alles gesehen: u. a. Werke von Dürer, Rubens, Tizian, Tintoretto, El Greco und Goya. Hier hängen einige seiner bedeutenden Werke und auch die "pinturas negras", die schwarzen Bilder.
Anschließend unternahmen wir einen der beiden im Madrid-Führer beschriebenen Marco-Polo-Spaziergänge, um möglichst viel von der großen Stadt zu sehen. Am späten Nachmittag wurden wir von starkem Regen überrascht. Im Retiro-Park, ein Erholungsgebiet und Grünanlage, gab es anschließend mehr Bäche und Schlamm als Wege.
Am zweiten Tag unternahmen wir den zweiten Marco-Polo-Spaziergang. Auf der Plaza de la Puerta del Sol, die ihren Namen von dem ursprünglich hier stehenden mittelalterlichen Tor hat, steht das Innenministerium, um das sich folgender Brauch dreht: In der Silvesternacht blicken Madrileños und Millionen Bildschirmzuschauer in ganz Spanien auf den kleinen Uhrturm des Gebäudes und versuchen mit jedem der zwölf Glockenschläge eine Weintraube zu schlucken, was angeblich Glück bringen soll. Vor dem Eingang des Gebäudes ist im Straßenpflaster der Punkt "Null" markiert, von dem aus die Kilometer der 6 wichtigsten, radial von Madrid in alle Landesteile führenden Nationalstraßen in Spanien gezählt werden.
Nach einem langen Spaziergang und keinem Happen im Magen (da hier die Essensgewohnheiten etwas anders sind als bei uns und um die Mittagszeit kein Restaurant geöffnet hat), besichtigten wir den Königspalast, den Palacio Real. Wir mussten wir etwas anstehen, da mittwochs der Eintritt für EU-Bürger gratis ist. Aber drinnen verlief sich alles. Wir konnten viele der über 2.000 Räume besichtigen. In der Real Oficina de Farmacía, der königliche Apotheke, die die königliche Familie sowie die Beamten und Bediensteten des gesamten Hofstaates mit Arzneien versorgte, stehen mehrere Steinzeuggefäße aus dem 18. Jh., Arzneibehälter und Regale der Apotheke des einstigen Madrider Hospitals aus den letzten Jahren des 18. Jh. sowie die Nachbildung eines Alchimistenlabores des 17. Jh. Die Besichtigung war sehr beeindruckend. Außer viel Prunk befinden sich in den einzelnen Zimmern wertvolle Deckengemälde berühmter Maler, Werke von Goya und schöne Gobelins. Der comedor de gala (Galaspeisesaal) fasst bis zu 120 Gäste. So eine riesige Tafel bekommt man in keine unserer Wohnungen. Im Stradivari-Saal ist das vom weltberühmten Luthier aus Cremona, Antonio Stradivari, für den spanischen König angefertigte und von Karl IV. erworbene Quartett, bestehend aus Viola, Violoncello und zwei Violinen, ausgestellt ebenso wie ein weiteres Violoncello des gleichen Meisters. - Wir hatten noch nie vorher eine Stradivari-Geige gesehen. Durch die Hauptgalerie um den Innenhof, die einst als Zugang zu den Gemächern der Königsfamilie diente, gelangten wir auf unserem Rundgang zur Real Capilla, der Königlichen Kapelle. Ferdinand VII. sorgte dafür, daß die Kapelle, wenn schon nicht besonders groß, wenigstens prachtvoll sei. Daher legte er besonderen Wert auf Details: liturgische Gewänder, Chorbücher und Orgel. Die Königliche Bibliothek durfte leider nicht besichtigt werden. Sie nimmt allein 24 Säle des Palastes in Anspruch und beherbergt ca. 300.000 Bände, 4.000 Manuskripte und 3.500 Landkarten.
Auch nach der Mammut-Besichtigung hatten wir großen Hunger. Doch wir bekamen vor 21 Uhr nirgendwo etwas ordentliches zu essen! Also ging es zurück nach Aranjuez und dort in ein kleines Restaurant, bevor wir uns auf die Heimreise nach Deutschland begaben.

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